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(Letzte Aktualisierung: 05.11.2021)

"Ich hatte Todesangst, das Wasser stieg immer schneller und meine jüngere Schwester und ich wussten nicht, wohin wir uns retten sollten..."
Persönliche Schicksale aus betroffenen Hochwasserregionen ergriffen uns zutiefst. Schnell war klar: Wir wollen helfen! Helfen, um den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe eine Perspektive aufzuzeigen und zumindest das finanzielle Leid ein wenig zu lindern. Wir entschlossen uns, besondere Einzelschicksale zu unterstützen. So können wir sicherstellen, dass das Geld genau dort ankommt, wo es besonders dringend gebraucht wird.
Gemeinsam als Dorfgemeinschaft Elsen werden wir verschiedene Spendenaktionen organisieren.

Schön, dass Sie hier sind und helfen!

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Familie Pütz

Meine Frau Iris und ich führen unsere Kinder gerade langsam an die Realität heran, aber im Moment erahnen sie nur, was da alles zerstört wurde...
Ich weiß gar nicht, ob ich mir ausmalen will, was da noch alles auf uns zukommt und wie lange es dauern wird, bis wir wieder in unser zu Hause einziehen können, bis wieder an ein normales Leben zu denken ist. Die Kinder mit dem Rädchen ihre Runden drehen, im Garten auf dem Trampolin hüpfen, ihre Tomaten hegen oder einfach nur auf der Wiese liegen, in den Himmel schauen und sich über ihr und unser kleines Paradies freuen.
Meine Frau Iris und ich haben mit unseren Kindern Malte, 8 Jahre alt, und Christian, 7 Jahre alt, in den letzten Jahren in Walporzheim unsere Heimat gefunden. Auf der Suche nach dem eigenen Heim haben wir vor gut fünf Jahren das Haus von Iris Großeltern meiner Schwiegermutter abgekauft. Mit viel Geduld und Spucke, Liebe und Schweiß hatten wir uns hier „unser kleines Paradies“ geschaffen. Denn erst vor kurzem sind wir mit den umfangreichen Renovierungen fertig geworden. So ist es vielleicht gerade mal drei Wochen her, als wir zu viert in unserem Garten auf der Wiese lagen und sich unsere zwei Jungs bei uns bedankten: „Mama, Papa, das ist hier wie im Paradies!“
Dieses Paradies wurde in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli nahezu komplett verwüstet. Im letzten Moment haben wir es geschafft, vor den Wasser- und Schlammmassen zu fliehen und den Kindern Eindrücke zu ersparen, die sie sicher nur schwer verdaut hätten. Wir führen sie gerade langsam an die Realität heran, aber im Moment erahnen sie nur, was da alles zerstört wurde.
Zwei Etagen mit allem was darin war, Garage und Garten ... total verwüstet. Seitdem bringen wir Wasser, Schlamm und Schrott hinaus ... viel zu retten war hier nicht. Heute mussten wir sogar den kompletten Estrich wegstemmen, so dass hier nur noch der Betonboden da ist. Es ist schrecklich... und vor allem für unsere Kinder sehr schwer zu verkraften. Es wird sehr lange dauern, bis wir uns von diesem einschneidenden Erlebnis auch nur annähernd wieder erholt haben.

Familie Josten

Mein Name ist Daria Josten ich bin 22 Jahre alt und wohne mit meiner Mutter Katrin, ihrem Freund Jürgen und meiner jüngeren Schwester Neele in Dernau.
Die Flutkatastrophe hat unser ganzes Zuhause zerstört. Diese Nacht, in der ich Todesangst hatte, das Wasser immer schneller stieg und ich nicht wusste, wohin wir uns retten sollen, werde ich niemals wieder vergessen.
Meine Schwester Neele, mein Freund Yannick und ich waren allein zuhause. Plötzlich ruft Mama an und sagt wir sollen anfangen die Sachen aus dem Keller auszuräumen - wer weiß, ob der eventuell volllaufen könnte. Gesagt, getan. Dann fuhr die Feuerwehr durchs Dorf und sagte wir sollen uns Sandsäcke besorgen. Es gab aber keine mehr und die hätten uns auch nicht gerettet in der Nacht. Als wir fertig waren, kam plötzlich das Wasser und unsere Straße lief voll. Wir haben noch versucht die Stühle aus dem Garten in unseren Hof zu tragen. Dann stieg das Wasser immer schneller. Unser Hof lief innerhalb von 30 Minuten voll. Es lief von überall in die erste Etage rein. Wir schnappten unsere Katzen, suchten etwas zu trinken und etwas zu essen. Strom und fließendes Wasser gab es zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr. Das Wasser stand mittlerweile hüfthoch in unserem Wohnzimmer. Unsere Mama sagte dann nur noch per Telefon lauft so schnell es geht auf die oberste Etage. Mittlerweile war das Wasser in der 2. Etage angekommen. Wir suchten Luftmatratzen auf dem Dachboden, einen Katzenkorb und machten uns bereit zum Wegschwimmen. Empfang gab es dann auch nicht mehr und wir waren auf uns allein gestellt. Wir hörten Fenster zerspringen, Schränke, die umfielen und Wasser, dass immer schneller an uns vorbeifloss. Das Wasser kam die Treppe zum Dachboden hoch. Unsere Todesangst in dieser Nacht ist nicht in Worte zu fassen. In unserer Pension hatten wir noch einen Gast, den wir zu uns über den Dachboden gerettet haben. In ihrem Zimmer hätte sie keine Chance gegen das Wasser gehabt. Es stank überall nach Benzin und Öl, da alles ausgelaufen war. Man konnte kaum atmen. Menschen schrien und wir haben ständig das steigende Wasser beobachtet. Gegen 1 Uhr nachts hörte das Wasser auf zu steigen.

Das Ausmaß der Katastrophe ist nicht in Worte zu fassen. Unser Haus wurde samt dem ersten Obergeschoß überflutet. Bis auf die Dachterrasse, sowie den Speicher ist das Haus nicht mehr bewohnbar. Unsere Pension, die Arbeitsstelle meiner Mutter, mit 2 Zimmern und 3 Ferienwohnungen, ist vollständig zerstört. Auch das kleine Weingut meines Vaters und sein Wohnhaus wurden vollständig zerstört. Der Garten, die Garage und das 1. Stockwerk des Hauses meiner Großeltern weisen starke Wasserschäden auf.
Aktuell sind wir alle bei Freunden untergekommen. Wie es weitergeht, können wir aktuell noch nicht sagen.

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Kontakt

Eva M Helmer
eva-m-waesche@t-online.de
0170 3217334